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Ursprung der Staufer

Burg Wäscherschloss

Ausschnitt aus dem Stauferrundbild von Hans Kloss, im Kapitelsaal des Klosters Lorch; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Ortsverwaltung Ludwigsburg
Ein mächtiges Adelsgeschlecht im Mittelalter

Persönlichkeiten:

Die Staufer

Ihr politischer Aufstieg führte die Staufer aus der Region um den Hohenstaufen bis nach Italien – zeitweise stellten sie die deutschen Kaiser. Das Wappen der Staufer zeigt drei goldene Löwen auf rotem Grund. Seit 1954 lebt dieses Wappen im Landeswappen von Baden-Württemberg weiter.

Aussenansicht der Burg Wäscherschloss mit Mauer und Fachwerk; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Ortsverwaltung Ludwigsburg

Erst später entstanden.

War die Burg Wäscherschloss die „Wiege der Staufer“?

Dass die Staufer aus dem Wäscherschloss stammen, ist eine Legende. Sie hatten zuerst Besitz in der Gegend von Nördlingen. Ihr Aufstieg begann im 11. Jahrhundert mit Friedrich von Büren. Dieses Büren wird heute mit Wäschenbeuren gleichgesetzt. Für die Burg Wäscherschloss allerdings lässt sich aus so früher Zeit noch gar kein Nachweis ihrer Existenz finden.

Friedrich I. von Schwaben in der Lorcher Klosterkirche; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Ulrich Rund

Friedrich war der erste Herzog von Schwaben.

Wie schafften die Staufer den Aufstieg?

Friedrich von Büren (um 1020–um 1060/70) war Pfalzgraf in Schwaben und Graf im Riesgau. Er gilt als Stammvater des Adelsgeschlechts der Staufer. Sein Sohn Friedrich wurde 1079 zum ersten Herzog von Schwaben ernannt. Die Burg auf dem Hohenstaufen ließ Herzog Friedrich I. ausbauen – ein sichtbares Zeichen seiner neuen Macht. Innerhalb weniger Generationen gelang es den Staufern, als treue Anhänger des Kaisers und durch kluge Heiraten Reichtum und Macht zu erwerben.

Burg Wäscherschloss, Außenaufnahme; Foto: Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Schwäbisch Gmünd

Im Wäscherschloss lebten staufische Dienstmannen.

Kamen die berühmtesten Staufer auf die Burg?

Die berühmtesten Staufer sind Kaiser Friedrich I. (1122–1190), genannt Barbarossa, der ab 1155 regierte und auf einem Kreuzzug starb, und sein Enkel Kaiser Friedrich II. (1194–1250). Er regierte ab 1220, schon fast am Ende der Epoche der Staufer und residierte vor allem in Italien. Beide Staufer-Kaiser haben sich nicht auf der Burg Wäscherschloss aufgehalten. Ob überhaupt Mitglieder der staufischen Familie jemals in Burg Wäscherschloss gewohnt haben, ist nicht nachgewiesen, denn sie diente in erster Linie als Wohnsitz staufischer Dienstmannen und zur Verteidigung des Hohenstaufen.

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